Mittwoch, 24. Dezember 2014

Frohe Weihnachten

Es ist Heiligabend in Neuseeland und wir sind in Whitianga auf der Coromandel Halbinsel, 22 Grad, leichte Bewölkung. Wir kommen gerade vom Strand und senden unseren lieben Lesern einen Bildgruß zu Weihnachten.

Lasst es Euch gut gehen und feiert ein schönes Weihnachtsfest mit Euren Lieben. Wir denken an Euch! Horst, Christiane und Nichte Anna



Mittwoch, 17. Dezember 2014

Advent, Advent ...

Ja, auch in Neuseeland werden trotz Sommerzeit und kurzer Nächte die Adventswochenenden und Weihnachten zelebriert. Wobei es sich schon ein wenig seltsam anhört und -fühlt, wenn bei über 20 Grad und Sommerbekleidung Jingle Bells aus den Kaufhäusern ertönt und sich dazu die Schneemänner im Takt wiegen. Wovon wir uns auf jeden Fall eine Scheibe bei den Kiwis abschneiden können, ist deren Gelassenheit, die gerade in der Vorweihnachtszeit besonders spürbar wird. Ob das die Schlange bei der Post ist, wo ein Kind verschiedene Teile aus einem Regal nimmt und die Schalterbeamtin anbietet, diese später wieder einzuräumen, oder die kleinen aufmerksamen Freundlichkeiten, die an jeder Ecke lauern und uns erfreuen, es fällt uns angenehm auf.

Die abendliche vorweihnachtliche Beleuchtung kommt hier aufgrund mangelnder Dunkelheit bis ca. 21 Uhr natürlich zu kurz. Dennoch lassen es sich einige Hausbewohner nicht nehmen, ihr Haus bis zum Anschlag mit Weihnachtsdeko aufzurüsten. Vor dem abgebildeten Haus entsteht mit Einbruch der Dunkelheit ein wahrer Verkehrsstau in einer sonst eher ruhigen Straße.

Auch wir haben es in unserem Übergangsheim adventlich (lateinisch adventus „Ankunft“) werden lassen. Mit einem an die äußerlichen Gegebenheiten angepassten Adventskranz und der Ankunft unserer Nichte Anna. Sie kam am Montag, den 08.12.2014 an, der Tag an dem wir meine Eltern nach fünf unvergleichlich schönen Wochen leider verabschieden mussten.

Am 3. Advent waren wir mit Anna auf der Santa Parade in Wellington. NZ Alaaf sage ich nur! Denn von der Dicke-Backen-Musikband über Tanz- und Sambagruppen bis hin zum Prinz (Santa Claus) am Ende des rund einstündigen Zuges durch die Wellingtoner Innenstadt, war alles dabei, was ein Karnevalsherz höher schlagen lässt. Wobei die Temperaturen deutlich angenehmer waren, als bei einem Rosenmontagszug, dafür leider weder "Kamelle" noch "Strüssje" den Weg in die Menge fanden.


Anschließend haben uns neu gewonnene Bekannte - Andrew ist Kiwi und Susa ist Finnin - in ihr Haus zu einem kleinen Umtrunk eingeladen. Da sie noch nicht wissen, ob sie dauerhaft in Neuseeland wohnen bleiben - sie haben zuvor in LA gewohnt und Susa wäre lieber näher an ihren in Finnland lebenden Eltern - haben sie im Wellingtoner Stadtteil Houghton ein Haus gemietet, das uns unzählige "Wows" entlockte. Der Ausblick, obwohl er den kleinstädtischen Flughafen von Wellington einschließt, ist atemberaubend und die etwa 6 m Panoramafenster laden zum ständigen Rausschauen und Träumen ein. Ich könnte mir vorstellen, dass es schwierig für die Beiden wird, in Europa etwas Vergleichbares zu finden. Mich würde so schnell auf jeden Fall keiner aus diesem Haus bringen;-)

Apropos Haus; morgen fangen wir an, die Koffer und Kisten zu packen, denn nach fast drei Monaten müssen wir am Samstag unser lieb gewonnenes erstes Übergangsheim verlassen:-( Wir werden den morgendlichen Walk am Strand, die exzellente Ausstattung des Hauses, den Blick auf Kapiti Island und das Meer u.v.m. vermissen. Damit der Abschiedsschmerz nicht zu groß wird, haben wir schon ein paar Highlights auf unserer dreiwöchigen Rundreise gebucht. Und so lassen wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge sowie einem transportablen Weihnachtsbaum Waikanae Beach hinter uns.

Samstag, 13. Dezember 2014

Das Südlichste von der Nordinsel

Ich darf wieder einmal :-))))))))

Heute ist Mittwoch, der 03. Dezember 2014 und wir haben uns für einen Ausflug zur Palliser Bay entschieden - dort soll es einen Leuchtturm geben sowie frei rumschwimmende oder auch rumliegende Pelzrobben - die Kiwis nennen alle Seehunde und Robben einfach "Seals" - nicht zu verwechseln mit den amerikanischen "Seals", die tragen Tarnkleidung und Waffen...

Der Weg zur Palliser Bay ist lang und kurvenreich, also starten wir nach einem spärlichen Frühstück um 08:00 Uhr. Erst geht's Richtung Wellington, dann ins Hutt-Valley - bergauf, bergab und seeeehhhhr viele Serpentinen - die italienische Küste könnte sich davon eine Scheibe abschneiden.

So gegen 10:00 Uhr gibt es ein Frühstücks-Picknick und natürlich schon wieder einen phenomenalen Ausblick in eine langgezogene tiefe Schlucht. Gegen Mittag erreichen wir dann endlich die erste Teiletappe "Lake Ferry", der einerseits eine Flussmündung ist, andererseits aber auch mit Meerwasser gefüllt wird - sehr starke Strömungen an der Mündung und anscheinend auch fischreich, weil einige Angler und Kormorane ihr Glück versuchen.

Eine äusserst starke Brandung erwartet uns - für einige Surfer scheint diese aber noch nicht stark genug zu sein - denn sie sitzen vor oder auch in ihren Autos und warten und warten... Eine aggressive Welle hätte uns fast von den Füssen geholt - also mir sind diese Brecher schon stark genug.
Wir geniessen, wie Ihr an den rumliegenden Besuchern feststellen könnt, diesen traumhaften, sonnigen und warmen Tag.  Muttern macht einen ausgedehnten Strandspaziergang, mir sind die Steine des Strandes zu hart - ist wie eine intensive Fussreflexzonenmassage - ich beobachte einige Angler, Vatern liegt im Sand und Christiane lässt mal kurz die Quietscheenten raus.

Nach der verdienten Mittagsruhe fahren wir weiter Richtung Leuchtturm und kurz vorm Ziel sehen wir sie schon, die "Seals", mittelgroße Pelzrobben, die entweder im schäumenden Ozean baden oder spielen oder faul auf glatten Steinen sich die Sonne auf den Pelz scheinen lassen. Es scheint keine Paarungszeit zu sein, weil alles sehr friedlich zugeht. Ich glaube der Nachwuchs kommt erst im Januar zur Welt.

Weil die Zeit doch wieder einmal schneller vergeht als geplant, müssen wir uns von den Seals verabschieden und nach einer kurzen Fahrt stehen wir dann vor dem Leuchtturm, der auf einer Felsklippe thront. Die Treppe können wir leider oder besser nicht hinaufsteigen - private property.

Diner wird  im Lake Ferry Hotel eingenommen - lt. Reiseführer berühmt für "Fish'n'Chips". Wir sind spät dran und haben aber wie immer Glück, es sind noch vier Portionen zu haben.

Auf unserem Rückweg - wir wollen noch in Martinborough vorbeischauen, weil dies ein bekanntes Weinanbaugebiet ist - werden wir von einer Herde Schafe gestoppt. Dadurch haben wir die Zeit und auch die Gelegenheit in die Gegend zu schauen und sehen einen öffentlichen Golfplatz mit fünf Löchern - eins davon ist mitten zwischen Schafen auf einer Weide - schade, dass wir unsere Golfausrüstung nicht dabei haben;-)


Martinborough ist an diesem Tag ein verschlafenes Städtchen. Es ist mittlerweile 16:30 Uhr und viele Vineyards haben ihre Weinprobestuben schon geschlossen, bis auf einen. Der Inhaber ist recht aufgeschlossen - wie fast alle Neuseeländer - und so erfahren wir einiges über seine Familie und seit wann er diesen Vineyard hat. Die Qualität seiner Weine lässt allerdings zu wünschen übrig - bis auf den Rosé - also zwei Flaschen gekauft und ab nach Hause. Wieder einmal haben wir einen herrlichen Tag erleben dürfen.

Dienstag, 9. Dezember 2014

Gaumenschmauß und Gaumengrauß

Der heutige Bericht dreht sich um unsere kulinarischen Erlebnisse am anderen Ende der Welt. Habt Ihr eine Idee, von was wir uns hier hauptsächlich ernähren?

Beginnen wir mal mit dem Frühstück, das wir uns meistens selbst zubereiten, da die wenigen auswärtigen "Breakfast"-Erlebnisse bestehend aus Ei, Ei und nochmals Ei in allen erdenklichen Zubereitungsformen uns nicht wirklich überzeugt haben. Zu dieser Jahreszeit gibt es frisches und leckeres Obst (z.B. Kiwis, Äpfel, Orangen, Mandarinen, Grapefruits) und Gemüse aus Neuseeland und deshalb bereiten wir uns jeden Morgen einen leckeren Smoothie. Horst macht uns regelmäßig leckere Kiwimarmelade und backt Brot selbst, da uns das weiche, ungesalzene Toastbrot oder "German Bread" nicht wirklich schmeckt. Und sättigen tut es schon mal gar nicht. Dank der perfekt ausgestatteten Küche in unserem derzeitigen Haus, ist die Selbstversorgung auch kein großer Akt. Die Käse- und Wurstkultur hat sich dank italienischer und holländischer Einwanderer mittlerweile deutlich verbessert und so kommt bei uns fast alles auf den Frühstückstisch, was wir zu Hause auch haben.

Mittags sind wir häufig unterwegs und essen in einem der zahlreichen Cafes, die übrigens spätestens um 16 Uhr schließen, einen kleinen Snack. Das Angebot umfasst Pies, belegte Ciabattas, Sandwiches, Scones, Muffins, Quiches, Tartes, "handcutted Fries" und natürlich Fish'n'Chips. Die Pies haben wir getestet und für uns als ungenießbar eingestuft. Alles andere schmeckt je nach Belag und Ausfertigung gut bis sehr gut.

Einige Male waren wir nun schon privat zum Diner eingeladen oder im Restaurant essen. Hier variiert das Urteil zwischen exorbitant lecker (absolutely yummy) und nach nichts schmeckend bzw. fad. Da die Höflichkeit in diesem Land ein niederschmetterndes Urteil verbietet, kenne ich nicht einmal das englische Wort für "nicht-schmeckend". Viele lecker aussehende Gerichte sind kaum bis gar nicht gewürzt und so greife ich mittlerweile ohne vorheriges Probieren sofort zum Salz- und Pfefferstreuer. Vielleicht sollte ich mir einen kleinen Gewürzgürtel basteln, aus dem ich mich bei Bedarf bedienen kann;-) Eine andere Möglichkeit des Würzens besteht darin, ein häufig zum Essen gereichtes Chutney zu testen. Diese sind sehr gut gewürzt und in der Regel wirklich lecker.

Eine riesige Ausnahme bildet allerdings unser Besuch im "Hippopotamus". Das Top Restaurant im Museumshotel direkt an der Uferpromenade von Wellington ist wirklich ein Hochgenuß für die Sinne! Ich habe selten, vielleicht sogar noch nie so gut gegessen. Dank eines Vouchers von einer lieben Freundin und anlässlich unseres Hochzeitstages haben wir uns dieses nicht ganz preiswerte, und dennoch seinen Preis werte Vergnügen zusammen mit meinen Eltern gegönnt. Vom Empfang über das Servicepersonal und das Geschirr bis hin zu einem vorzüglichen Wein und brilliantem Essen war alles perfekt. Und zum Schluß wurde uns tatsächlich das restliche Fleisch vom Chateaubriand dezent als Doggy Bag mitgegeben, obwohl unser Hund durchaus menschliche Züge hat;-)

Am Samstag waren wir auf einer "Food Fair", einer Ausstellung rund um das Thema Nahrung an der Kapiti Coast. Wir fühlten uns wie auf dem Weihnachtsmarkt, nur ohne Weihnachtsmusik, Glühwein und Kälte. An den Ständen wurden viele selbstgemachte Leckereien, wie Olivenöl, Salatdressings, Wein, Marmelade, Chutneys, zum Probieren angeboten, um den Kaufanreiz zu erhöhen. Wir beschränkten uns beim Essen auf "Fritz Wieners" und einen leckeren Kaffee. Mit dem Kauf eines Christmas Cakes und leckerer Marmelade haben wir wohltätige Organisationen unterstützt, die beispielsweise ungenutzte Obstbäume in Gärten abernten, um das Obst Bedürftigen zu schenken.

Im Supermarkt Pak'nSave gibt es alles was das Konsumentenherz begehrt. Und gerade in der Vorweihnachtszeit werden wir an zahlreichen Probierständen fast überfallen und zum Testen gezwungen. So haben wir uns heute das Mittagessen gespart;-) Der Bubblegum-Kuchen in meerwasserblau war allerdings sehr gewöhnungsbedürftig, wobei ihn Horst auch als yummy empfand.

Fazit: Alles in allem ziehen wir es vor uns mit zahlreichen Leckereien (z.B. frischer Fisch, Geflügel, Gemüse) aus dem Supermarkt einzudecken und selber zu kochen. Da weiß man doch was auf den Tisch kommt!

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Ring des Feuers

Im dritten und letzten Teil der Rundreise wurde es heiß und dampfig, und das nicht von oben sondern von unten. Rotorua, Waimangu Volcanic Valley und Tongariro National Park am Lake Taupo sind Orte, an denen die Erde heißes Wasser und heiße Asche ausspuckt. Diese Zone ist der neuseeländische Teil des pazifischen "Ring des Feuers", wo die pazifische Platte auf die indisch-australische Platte trifft. Ein Merkmal der zu dieser Region gehörenden Vulkane ist die relativ geringe Tiefe nur wenige Kilometer unter der Erdoberfläche. Der letzte Vulkanausbruch war 2012 als der Mount Tongariro Asche zwei Kilometer in die Höhe spuckte.

Polynesia Spa am Lake Rotorua
Wir besuchten zunächst die nach Schwefel riechende Stadt Rotorua, die für ihre kulturellen Maori Orte und Events, die alten Badehäuser in Governments Garden und das moderne Polynesia Spa bekannt ist. Das Wetter war schlecht und so besichtigten wir kurz das im alten Badehaus entstandene Rotorua Museum und genossen später ein Bad in den 38 bis 43 Grad heißen Tubs im Polynesia Spa direkt am Ufer des Rotorua Lakes.



Die meisten Touristen zieht es dann nach Wai-o-tapu Thermal Wonderland, da es dort u.a. einen mit Waschpulver animierten Geysir und einen Champagnerpool zu besichtigen gibt. Wir haben ein anderes Volcanic Valley am Mount Tarawera, der am 10. Juni 1886 durch mehrere Kraterausbrüche das Tal hat entstehen lassen, besucht und waren von seinem Erbe beeindruckt. Der Weg durch das Tal ist behutsam angelegt worden und an interessanten Stellen mit Nummern versehen. Unser deutschsprachiger schriftlicher Reiseführer lieferte zu den Nummern die entsprechenden Informationen. Weniger behutsam war meine Nachfrage, warum man für einen Wanderweg so viel Geld bezahlen müsse. Die etwas verdutzte nette Dame an der Kasse erklärte uns daraufhin den Mehrwert des Walkways und verkaufte uns dazu - ich war schnell vom touristischen Zugewinn überzeugt - auch gleich noch die abschließende Bootstour auf dem Lake Rotomahana.


Größte Heißwasserquelle
Wir traten also unseren Weg durch das hydrothermale Landschaftsschutzgebiet an und waren fasziniert von der Vielfältigkeit, die der Vulkanausbruch hinterlassen hat. In einem Krater ein Kaltsee, in einem anderen die größte Heißwasserquelle der Welt mit einer durchschnittlichen Tiefe von 6m, einem Wasservolumen von 20.000 Kubikmetern und einer durchschnittlichen Temperatur von 55°C. Es blubbert an den Rändern und das Wasser ist mit einem PH-Wert von 3,5 sehr sauer. Im Februar 1973 hat es ganz in der Nähe dieser Selle den letzten Ausbruch gegeben, als 15 Minuten lang Schlamm bis zu 100m weit geschleudert wurde.

Inferno Lake
Wir blieben von einem weiteren Ausbruch verschont und konnten unseren Weg entlang heißer Quellen und eines brodelnden mit tollen Farben versehenen Flusses fortsetzen. Ein weiteres Highlight war der Inferno Krater See mit seinem trübtürkisen Wasser, der sich - ohne Überlaufbecken -  innerhalb von 2 bis 3 Tagen auf bis zu 8m absenkt, um sich danach in 3 bis 4 Wochen wieder komplett zu füllen. Nach rund 3 Stunden kamen wir am Bootssteg an und bestiegen ein kleines Boot. Der Rotomohana See am Hauptkrater des Tarawera hat sich seit dem Ausbruch 1886 verdoppelt.
Früher gab es hier am Ufer silikonhaltige Sinterterrassen, die schon früh (1870) für Touristen in dieser Gegend sorgten. Lange, beschwerliche Anreisen nahmen die ersten Touristen auf sich, um sich im warmen Wasser der rosa und weißen Terrassen-Badewannen zu erholen, von denen (den Terrassen und den Touristen;-) leider nichts mehr zu sehen ist. Doch auch jetzt ist das Ufer interessant, weil es dampfende Klippen mit kleinen Geysiren und bunten Gesteinsformationen bereithält. Siedler, sprich Wohnhäuser, Hotels oder Campinggrounds gibt es hier nun keine mehr. Denn wer weiß, wann die Erde wieder spuckt und speit. Mit dem Bus ging es zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung.

Huka Falls
Am nicht weit entfernten Lake Taupo beziehen wir noch einmal ein 5 Sterne Cottage in einem Holiday Park und genießen endlich einmal draußen ein Abendessen und am nächsten Morgen ein Frühstück. Pflichtprogramm hier sind die Huka Falls. Sie markieren den Punkt, an dem der Waikato River, mit 425 km der längste Fluss Neuseelands, durch eine enge Schlucht 9m in die Tiefe stürzt. Die Maori nennen den Fluß an dieser engen Stelle "Hukanui" (Großer Gischtkörper) und auch wir haben den Eindruck, dass die tanzende Gischt die wahre Attraktion dieses tosenden Kanals ist. Übrigens werden 25% des gesamten nationalen Strombedarfs am Waikato River erzeugt.

Nach einem kurzen Abstecher und Picknick am Ufer des Lake Taupo - ebenfalls ein Kratersee und zugleich der größte See des Landes - machen wir uns durch den Tongariro Nationalpark auf den Heimweg. Das Wetter zeigt sich von seiner schönsten Seite und so können wir mitten in der Lavawüste den Ausblick auf die drei Vulkane Tongariro (1.968m), Ngauruhoe (2.291m) und Ruapehu (2.797m) genießen. Alle drei sind noch aktiv und tatsächlich steigt zwischendurch auch stoßweise Rauch aus einem auf. Und so schließt sich mit dem Ring des Feuers auch unser Ring der 8-tägigen Rundreise mit Mum and Dad.
Tongariro Nationalpark

Sonntag, 30. November 2014

Wind, Wasser, Hundertwasser

Weitere Highlights unserer Rundreise im Norden der Nordinsel waren die Tölpelkolonie in Muriwai Beach an der Westküste und die Bay of Islands an der Ostküste.

Muriwai Beach liegt nur rund eine halbe Fahrtstunde von Auckland entfernt und ist ein typischer neuseeländischer Badeort im Sommer. Am Hang reiht sich eine "Bach" (Wochenend- bzw. Ferienhaus) neben die andere und es gibt einen Dairy (Milchladen/Kiosk oder in Köln "Büdchen"). Der Strand ist fast 60 km lang und hat dunklen Sand. Der Wind bläst kräftig, was darauf schließen lässt, dass hier im Winter der Hund begraben ist. Die Attraktion des kleinen Ortes ist eine riesige Tölpelkolonie, die sich an einer Klippe an einem Ende des Strandes angesiedelt hat.
Die Tölpel - dabei handelt es sich tatsächlich um Vögel und nicht um tolpatschige Menschen;-) nisten zu Hunderten auf den Felsplateaus und lassen sich von den TT (Tölpeltouristen) überhaupt nicht stören. Der starke Wind hilft den Küken, die im Dezember und Januar schlüpfen bei den ersten Flugübungen. Denn wer hier die Flügel ausbreitet wird vom Wind sofort emporgetragen. Uns ergeht es fast ebenso.

Russell
An der Ostküste erwartet uns dafür traumhaftes Wetter mit T-Shirt Temperaturen. Die Bay of Islands ist ein Muss für alle Neuseelandreisenden. 144 Inseln mit herrlichen Sandstränden in türkisblauem Wasser sind in dieser riesigen historischen Bucht anzutreffen. Die ersten Maori haben sich hier angesiedelt, Russell ist die erste permanente Siedlung der Europäer und in Waitangi wurde der entscheidende Vertrag zwischen Briten und Maoris unterzeichnet. Wer hierher kommt interessiert sich jedoch in erster Linie für die Bucht, und die ist nur vom Wasser oder aus der Luft zu erkunden. Also buchen wir in Pahia eine viereinhalbstündige Bootstour, die uns zu den Top Spots der Bay of Islands bringt.

Hole in the Rock
Das ist zunächst einmal das malerische Städtchen Russell mit seinen schmucken Holzhäuschen aus dem 18. Jahrhundert. Es liegt auf einer Halbinsel und ist auf dem Wasserweg in 10 min. zu erreichen. Wer den Weg über die Straße mit dem Auto zurücklegen will, benötigt fast zwei Stunden. Wir nehmen noch Passagiere auf, fahren aber direkt weiter und finden uns schon bald in einer Delfinschule wieder. Die Tiere haben Spaß daran, um die Boote zu schwimmen, drunter herzutauchen und vor unseren Augen Luftsprünge zu machen. Einige Jungtiere schwimmen Seite an Seite mit ihrer Mutter und üben gerade die ersten Sprünge aus dem Wasser. Von uns aus könnte die Fahrt hier enden um weiterhin dem Treiben der sympathischen - weil immer lächelnden Tiere - zuzuschauen.
Doch unser Kapitän und Guide weiß, dass er bei dem stolzen Preis von 75NZ$ (ca. 50 Euro) noch mehr bieten muss. So geht es zunächst weiter zum "Hole in the Rock", einer hoch emporragenden Insel mit einem riesigen Loch, durch das wir auch durchfahren und darin sogar drehen - was angesichts der Strömungen mutig ist.

Urupukapuka
Weiter geht's zur größten und einzigen Insel, die bewohnt werden darf: Urupukapuka Island. Hier gehen wir für eine Stunde von Bord, bewaffnet mit einem Pikkolöchen, einem Bier, einer Coke und zwei kleinen Tüten Chips um ein Picknick am Strand zu machen. Die anderen Bootstouristen erklimmen währenddessen die Hügel oder erkunden die kleine Bucht. Hier kann man auf einem Campingplatz auch übernachten und sich am nächsten Tag wieder abholen lassen. Allerdings sollte man sich vorher mit Nahrungsmitteln eindecken, denn eine Verpflegungsstation gibt es hier nicht. An einer anderen Bucht dieser Insel, an der wir nur vorbeifahren gibt es ein paar Traumhäuser und einen exklusiven Holidaypark vom Feinsten zu sehen.
Zurück geht es vorbei an ein paar weiteren Inselchen mit reichhaltiger Vogelwelt und wahren Kunststückchen treibenden Delfinen. Der Nachmittag auf See hat uns ganz schön angestrengt.

Hundertwasser Toilet
Ganz in der Nähe von Pahia liegt Kawakawa, ein unbedeutender Ort, bis Friedensreich Regentag Dunkelbunt Hundertwasser (österreichischer Künstler, Wahlheimat Neuseeland) die Idee hatte, hier eine öffentliche Toilette zu errichten. Und so stehen hier Busse und Touristenschlangen vor einem Klo, nicht etwa um eine Notdurft verrichten zu wollen, sondern ein Foto zu schießen. Wir taten beides:-)

Mittwoch, 26. November 2014

Stumme Zeitzeugen

Unsere 8-tägige Rundreise hat uns zunächst vom Südwesten der Nordinsel in den Nordwesten geführt. Rund 800 km von unserem Heimathafen Waikanae Beach liegt der Waipoua Forest mit dem dicksten und mit dem größten heute noch lebenden Kauri Baum. Die Angaben zu ihrem Alter variieren stark. Man schätzt, dass sie zwischen 1.200 und 2.000 Jahre alt sind. Was könnten uns diese uralten Zeitzeugen alles erzählen, wenn sie sprechen könnten?

Zunächst würden sie uns wahrscheinlich von ihren Verwandten erzählen, von den unzähligen Kauri Bäumen, die vor der Besiedlung durch die Maori und später durch die weißen Siedler einfach abgeholzt und dank ihrer Größe und ebenen Stämme hauptsächlich für den Schiffbau verwendet wurden. Im Kauri Museum haben wir gesehen, mit welcher brachialen Gewalt der Mensch sich dieser jahrhundertealten Riesen bemächtigt hat. Es wurden sogar extra Staudämme gebaut, um die Stämme mit Wasserkraft ins Tal zu transportieren. In den Staudämmen wurde das Wasser gesammelt und die Stämme schwammen im See. Wenn genügend Wasser im See war, wurde am Damm ein riesiges Tor geöffnet und unter lautem Getöse drangen Wasser und Holz ins Tal. Mit schmerzverzerrter Baumkrone würden sie von den Gumdiggern erzählen, die ihnen Wunden zugefügt haben, damit ihr Lebenssaft, das wertvolle Harz herausläuft, um es später zu "ernten" und teuer zu verkaufen. Ich hatte das Gefühl, dass die stummen Zeitzeugen noch heute Tränen darüber vergießen.

Sie könnten von den Laufvögeln, wie etwa Moa, Kiwi, Kakapo, Takahe und Weka und vielen anderen mittlerweile zum Teil ausgestorbenen Vögeln berichten. Und uns von dem riesigen Buschland erzählen, dass bis zu 80% der Landfläche auf beiden Inseln ausmachte. Heute sind noch 24% des Landes mit einheimischem Wald bedeckt. Viele Erdbeben und einige Vulkanausbrüche haben sie überlebt und stehen immer noch kerzengerade und fest verwurzelt vor uns. Wir stehen ebenfalls wie angewurzelt vor ihnen und Ehrfurcht macht sich breit. Außer uns bestaunen noch ein paar andere Touristen die "Lords of Forest". Alle stehen oder sitzen zunächst andächtig davor, fast wie bei einer Audienz. Es folgt die obligatorische Fotosession.


"Tane Mahuta" ist nach dem Waldgott der Maori benannt. Mit 51,5 m Höhe, einem Umfang von 13,8 m und einer Holzmasse von 244,5 m 3 ist er der größte noch lebende Kauri.

"Te Matua Ngahere" ist mit 16,4 m Umfang und 208,1 m 3 Holzmasse der dickste Kauri, der heute noch auf der Erde exisitiert. Mit 30 m Höhe ist er zwar etwas kleiner als sein großer Bruder, erscheint aber aufgrund seiner Dicke als ebenso erhaben.

Der größte, durch einen Bericht aus dem Jahr 1919 überlieferte Kauri "Giant Kauri Ghost" lebte bis in die 1870er Jahre und hatte einen Stammdurchmesser von 8,5 m und einen Umfang von 26,8 m.

Seit 2005 hat man festgestellt, dass einige der noch verbliebenen Kauris krank werden und absterben. Schuld daran ist wohl ein schimmelähnlicher Organismus, der weder zu den Moosen noch zu den Pilzen zählt. Wer die Kauri Bäume besichtigen will, muss deshalb zunächst seine Schuhe desinfizieren und darf den angelegten Pfad nicht verlassen.

Heute steht der neuseeländische Kauri Baum - es gibt auch welche in Australien, Polynesien und auf den Philippinen - unter Naturschutz und darf nur noch für rituelle Zwecke von den Maori gefällt werden. Für kunstvolle Schalen oder Dekoartikel verwendet man nur noch kranke oder aus dem Sumpf gezogene Bäume. Die Sumpfbäume haben eine dunklere Farbe und wurden bis zu 50.000 Jahre konserviert. Ein Meter Kauristamm kostet 8.000NZ$ (ca. 5.200 Euro).

Wir haben auch junge Kauri Bäume gesehen und wünschen ihnen, dass sie die Chance haben so alt zu werden wie ihre noch lebenden Vorfahren. Und vielleicht berichten sie dann von vier Deutschen, die ihre Rinde am 19. November 2015 liebevoll gestreichelt haben.

Dienstag, 25. November 2014

Sportlich

Nach einer Woche Rundreise über die Nordinsel melden wir uns heute mit dem nächsten Blogeintrag zurück. Näheres zur Rundreise werden wir nach und nach liefern, da die Erlebnisse aus dieser Woche allein ein Buch füllen würden.

Heute gibt es zunächst einen Überblick über die sportlichen Aktivitäten - des Landes und unserer:
Fangen wir mit unseren sportlichen Aktivitäten an, denn die sind überschaubarer. (Fast) Jeden Morgen gehen wir am Strand walken. Dank Ebbe, Flut und Wind sieht der Strand jedes Mal anders aus und hält meist eine Überraschung, wie etwa einen toten Kugelfisch, lustige Oystercatcher oder schöne Muscheln, bereit. Montags gehe ich zu einem sehr anspruchvollen Pilates-Kurs und ganze zweimal haben wir bereits den Golfschläger geschwungen. Ansonsten wandern wir häufig, mal kurze Strecken, mal längere. Was allerdings noch mehr Spaß macht, bei den eigenartigen Sportarten des Landes zuzuschauen.

So waren wir beispielsweise am 15. November im Stadion von Wellington, um uns mit 25.000 weiteren Besuchern ein Finale des Four Nations Cups im Rugby anzusehen. Die Kangaroos aus Australien standen den Kiwis aus Neuseeland gegenüber. Leider waren es nicht die überragenden "All Blacks", denn es gibt im Rugby scheinbar zwei internationale Ligen. Obwohl wir uns vorher die vereinfachten Regeln des Spiels im Internet angeschaut hatten, waren wir doch recht ahnungslos als wir unsere Plätze einnahmen. Nach einem Vorprogramm mit zwei Musikbands kamen die Mannschaften auf das Spielfeld, um sich aufzuwärmen. Schöne athletische Männerkörper machten vor unseren Augen interessante Dehn- und Aufwärmübungen, sodass uns schon beim Zuschauen warm wurde.
Es folgte der offizielle Einmarsch mit den Nationalhymnen - live gesungen von Tenören - und vor dem Anpfiff, der bekannte "Haka" (Kriegstanz der Maori) des Kiwi-Teams. Die ersten 10 Minuten vergingen und wir langweilten uns, weil wir das Spiel nicht verstanden. So nach und nach bekamen wir allerdings eine Idee davon und danach wurde es interessanter und spannender. Zur Halbzeit - nach 40 Minuten - waren wir so gefesselt von den Spielzügen, dass wir beschlossen bis zum Ende zu bleiben. "Go Kiwi"-Fahnen schwenkend bejubelten wir schließlich den 22:18 Endstand der Kiwis über die Kangaroos und fuhren mit stolz geschwellter Brust mit dem Zug "nach Hause".


Ein weiterer Volkssport, der sich uns noch so gar nicht erschlossen hat, ist Cricket. Es entspricht wohl in weiten Teilen dem American Baseball. Vielleicht lernen wir ja noch einen Spieler kennen, der uns in die Spielzüge einweiht.

Neuseeländer lieben alle Arten von Wassersport, wie etwa Surfen, Kiten, Angeln bzw. Fischen, Segeln, Kayaking, Rafting, Rudern, Stehpaddeln u.v.m. Hier ein paar Bilder dazu:


Die Senioren gehen bzw. fahren auf den Golfplatz, denn jeder noch so kleine Ort hat einen solchen, oder lieben es am Sonntag zu bowlen. Das entspricht nicht etwas unserer Kegelbahn, sondern ähnelt eher dem französischen Boule mit der Variante, dass die Bälle eine ovale Form haben - womit wir wieder beim Rugby sind;-)

In der Mittagspause sieht man in Wellington viele Menschen am Uferkai entlang joggen oder im Fitness-Studio. Radfahren, um einzukaufen oder einfach eine Strecke zwischen A und B zurückzulegen, macht hier keiner. Fahrrad fahren ist eine sportliche Aktivität! Dementsprechend findet man hier in Fahrradgeschäften entweder Rennräder oder Mountainbikes. Diese bittere Erfahrung mussten wir machen, als wir uns "Citybikes" ausleihen bzw. kaufen wollten, um von Waikanae Beach zum 6 km entfernten Einkaufszentrum oder Bahnhof zu kommen. Nun nehmen wir zwangsweise das Auto und machen dann eben Großeinkäufe oder verbinden den Einkauf mit Touren.

Last but not least sind natürlich noch die Extremsportarten zu erwähnen. Immerhin befinden wir uns in dem Land, in dem Bungee-Jumping erfunden wurde. Am Lake Taupo, dem größten See Neuseelands, waren wir Zeuge eines Bungee-Sprungs und staunten über das reichhaltige Angebot an Funsportarten jeglicher Art, wie z.B. Heli-Biking, Skydiving, Hochseilgarten, an den Klippen entlangschwingen, in einem mit Wasser gefüllten riesigen Ball den Hang hinunterrollen. Wir fühlten uns plötzlich schrecklich alt;-), stiegen ins Auto und fuhren zu einem beschaulichen kleinen Strand am See, genossen den Ausblick und picknickten. Hört sich doch auch sportlich an, oder?!


Mittwoch, 12. November 2014

Mum and Dad

Ja, ja, wir haben lange nichts von uns lesen lassen. Hier kommt der Grund: Am Sonntag, den 02.11. pünktlich um 15:30 Uhr (Ortszeit Neuseeland) sind Marlen (74) und Friedhelm (86) Jaspert, die Eltern von Christiane, in Wellington gelandet. Froh gelaunt und ausgeruht kamen sie uns nach 36 Stunden Reisezeit strahlend entgegen. Unglaublich!

Bereits am ersten Morgen nach ihrer Ankunft sind wir gemeinsam am Strand walken gewesen. Sie haben sich direkt gut akklimatisiert und von Jetlag keine Spur. Vielleicht muss ich auch noch älter werden um die 12-stündige Zeitumstellung besser zu verkraften;-)

Letzte Woche war ich bei einem Netzwerktreffen der Soroptimist International Kapiti Coast. Soroptimist steht für "sorores optimae", ein Frauenclub, der sich für die Rechte und Gleichstellung der Frauen einsetzt und viele regionale Vereine unterstützt - vergleichbar mit Rotary oder Lions. Ich bin Mitglied im gleichnamigen Kölner Club und hatte Kontakt zum hiesigen Club aufgenommen. Mit Freude wurde ich zum monatlichen Treffen eingeladen um mich und unseren Club vorzustellen. Die Freude war ganz meinerseits: Ich habe nun tolle Kontakte und unsere ganze Familie wurde gleich von zwei Frauen zum Dinner eingeladen. Eine Frau fragte mich auch direkt "Do you want to become a Kiwi?" Ich habe mir Bedenkzeit erbeten, denn zum Kiwi-Test sind wir schließlich hier.

Beim Treffen habe ich viel über das Familienleben hier erfahren. Neuseeland hat bereits vor 120 Jahren das Frauenwahlrecht eingeführt und war somit das erste Land weltweit, in dem Frauen ihre Stimme abgeben konnten. Die Geburtenrate lag in 2012 bei 2,05 Kindern pro Frau - zum Vergleich: in Deutschland lag sie im selben Jahr bei 1,38 - und dementsprechend sieht man hier viele Familien mit 3 Kindern und reichlich Kindergärten und Schulen. Die meisten Frauen sind berufstätig und schmeißen gleichzeitig den Haushalt. Denn trotz des frühen Wahlrechts für Frauen, sind die alten Rollenmuster auch hier fest verankert. Es fällt allerdings auf, dass die Väter viel Zeit mit ihren Kindern verbringen, da sie häufig schon um 17 Uhr oder früher ihren Arbeitsplatz verlassen.

Übrigens ist Neuseeland im diesjährigen Ranking der wohlhabendsten Ländern an Platz 3 vorgerückt. Die Kriterien sind Wirtschaft, Unternehmertum, Staatsführung, Bildung, Gesundheit, Sicherheit, persönliche Freiheit und Sozialstruktur. Das spüren wir hier an jeder Ecke. Deutschland liegt übrigens an Platz 14.

Zurück zu Mum and Dad: Eine Woche hatten wir - mittlerweile ja zu viert in unserem Haus - zusätzlich noch Besuch von Freunden meiner Eltern, die eine Neuseeland-Rundreise machen. Und so haben Horst und ich ein "Senioren-Bespaßungs-Programm" auf die Beine gestellt. Das bestand u.a. aus einem Besuch des Te Papa (nein, das heißt nicht Vater/Dad, sondern "Der Ort" bzw. "Mutter Erde") Museums in Wellington, einer Bootstour und anspruchsvollen Wanderung auf Kapiti Island, einem BBQ mit unseren Vermietern, ein paar Spaziergängen und Ruhetagen. Vielleicht lässt sich aus B&B für Senioren ein Geschäftsmodell entwickeln;-)