Sonntag, 24. August 2014

Transportkiste gepackt

Was wollten wir nicht alles vorab auf die Reise schicken? Thermomix, Nespressomaschine, Schuhe, Bücher ...

Die Waage belehrte uns schnell eines Besseren. 20 kg per Post nach Neuseeland zu schicken kosten rund 120 Euro. Wie viel ist uns also ein Nespresso oder eine selbst gemachte Marmelade am anderen Ende der Welt wert?

Nachdem klar war, dass der Thermomix fast 7 kg und die Nespressomaschine 4 kg wiegen, haben wir uns dann doch gegen eine Mitnahme entschieden und die wichtigeren Materialen zusammengestellt. Die Kiste wurde voller und voller und nach dem ersten Wiegen landeten wir bei 23 kg. Also, wieder raus mit den Sachen und neu packen. Von meinen 8 Büchern durfte ich am Ende nur 3 einpacken, unsere Wanderschuhe müssen wir nun doch bei der Reise anziehen und Horsts gute, aber schwere Schuhe mussten
auch wieder zurück ins Regal.

Das Dom- und Schlafkissen, die Wanderstöcke und Schlafrollen, die Bademäntel, der Fön, die Wärmflasche und ein paar andere Dinge durften bleiben und mussten für den Zoll detailliert in englisch mit Mengen- und Wertangabe aufgelistet werden. 






 Nach dem abschließenden Wiegen kamen wir dann inkl. Stretchfolie auf 19,4 kg! Es wäre also doch noch noch Platz für ein 600 g schwere Buch gewesen;-)

Am Dienstag kommt die Kiste zur Post und wird ihre Reise per Air Freight Cargo nach Neuseeland antreten. 1 Woche wird für den Transportweg veranschlagt, aber ca. 14 Tage benötigt sie am Zoll. Die Neuseeländer achten sehr darauf, dass keine fremden Bakterien oder verseuchte Materialien in ihr Paradies gelangen und kontrollieren daher überaus intensiv. Deshalb mussten die Schuhe vorher intensiv geschrubbt werden;-)
Wir hoffen dennoch, dass die Kiste vor uns ankommt!

1 Kommentar:

  1. Kleine Ergänzung :-))))
    Am Montag bin ich dann mit dieser Kiste zum Haupposamp - hier bei uns in Dellbrück. Nachdem ich das Paket (man achte auf die Strechtfolie !!!) dann auf die Waage gestellt habe, zeigte diese 19,5 kg an - puuuhhhh - Dann sagte die freundliche Postmitarbeiterin - "dies ist aber kein Paket" - was ist es dann, war meine Frage. "Dies ist Sperrgut" Häääähhhhh - warum ? die max. Maße von 120 x 60 x 60 cm haben wir doch eingehalten. "Das ist richtig, aber es fehlt Papier - ein Paket ist immer in Papier eingewickelt" "Ohne Papier ist es Sperrgut". Also kaufte ich Packpapier - 5 Bögen a 1 qm - und die freundliche Postmitarbeiterin stellte mir ihren Klebebandroller zur Verfügung !! Nach gefühlten 30 Minuten hatte ich dann aus dem Sperrgut ein Paket gemacht - bitte verzeiht mir, dass ich vergessen habe ein Foto zu machen - Die Waage zeigte nur 19,65 kg !! Beim Betrachten dieses Paketes stellt dann die Postmitarbeiterin fest, dass es nicht einem Quader entspricht, sondern leicht konisch (wahrscheinlich auch "komisch") ist. Auf meine Feststellung, dass bei den vorgegebenen Maßen nirgendwo etwas von einer "geraden Quaderform" stand - stellte sie nur fest: "die Kollegen vom Paketdienst meinen ja nur".
    Also, Adresse mit Zolldeklaration draufgeklebt und "ab die Post" äähh Paket
    Gute Reise - sehe dich hoffentlich in 5 1/2 Wochen wieder

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