Donnerstag, 16. Oktober 2014

Wellington von seiner schönsten Seite

Gestern sind wir mit dem Zug - Fahrtzeit genau eine Stunde - nach Wellington gefahren, um einen für Christiane bestellten Hoody - es ist doch dank des Windes kälter als gedacht - abzuholen. Bei uns an der Kapiti Coast war es noch wolkig, doch je näher wir Wellington kamen, desto sonniger wurde es und die Stadt zeigte sich von ihrer schönsten Seite. Deshalb gibt es in diesem Post ein paar mehr Bilder.


Vom Bahnhof aus führte uns ein Spaziergang am Quay entlang. An einem Dock lag ein Marineschiff der RNZN (Royal New Zealand Navy), die Te Kaha (Kraft, Stärke), das größte Schiff der neuseeländischen Navy-Flotte. Und sie lud zu einem kostenlosen Besuch an Bord ein. Das ließen wir uns natürlich nicht entgehen. Ganz erstaunlich, wie offen sie uns den Kontrollraum mit den Joysticks zum Abschuß der Waffen und den Steuerungsraum gezeigt und erklärt haben. Nur im Kontrollraum durften wir keine Fotos machen. Am Heck bestaunten wir dann noch die Waffen und einen Hubschrauber. Der Hubschrauberpilot war übrigens einige Monate in Dresden stationiert und seine Schwester wohnt in Düsseldorf und arbeitet bei EON;-)




Nachdem wir rund eine Stunde an Bord zugebracht hatten, sind wir weiter den Quay entlang geschlendert und haben gestaunt, wie viele Kiwis die Mittagspause für eine Joggingrunde oder sonstige sportliche Akivitäten nutzen. Das Leben in Wellington macht einen sehr entspannten Eindruck. Und wir ließen uns davon tragen.




Bei dem herrlichen Wetter entschloßen wir  uns auf den Mount Victoria (Bild links) zu laufen. Einer der vielen Berge, die direkt hinter der Innenstadt steil nach oben gehen. Viele Häuser hängen hier wie Schwalbennester am Hang und sind häufig nur zu Fuß zu erreichen. Schwere Sachen werden mit Transportlifts hochgefahren. Puh, war das steil. Ein paar ganz eifrige Sportler joggten doch tatsächlich an uns vorbei! Aber die Anstrengung hat sich gelohnt. Schaut selbst:



Zurück sind wir dann mit dem Bus gefahren, der just in dem Moment abfuhr, als wir uns fragten, ob wir zu Fuß oder mit dem Bus zurück in die Stadt wollten. Wenn das kein Zeichen war;-) Nachdem wir dann auch noch meinen Hoody geholt hatten, sind wir zufrieden und müde "nach Hause" gefahren.

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