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Es werden Posts vom Januar, 2019 angezeigt.

Begegnungen in Hokitika

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Kurz hinter Westport trifft der State Highway 6 auf die West Coast. Rund 420 km führt er an der wild zerklüfteten Küste, die man jedoch nicht immer sieht, entlang bis nach Haast. Wir wollen in Punakaiki übernachten, wo auch die berühmten Pancake Rocks, über die ich in diesem Beitrag berichte, zu bestaunen sind. Kaum steigen wir aus dem Auto, weht uns der rauhe und kühle Wind der West Coast um die Ohren. Im Vergleich zur Golden Bay, wo wir gerade herkommen, ist das ein Temperatursturz um 10 Grad, der mich sofort in eine lange Hose schlüpfen lässt.

Im Punakaiki Beach Hostel finden wir eine außergewöhnliche Übernachtungsmöglichkeit. Vor dem Hostel steht einer der ersten umgebauten Campervans, gemütlich mit Bad, kleiner Küchenzeile und einem Hochbett mit Blick aufs Meer ausgestattet. Mit 130 NZ$ (umgerechnet ca. 78 Euro) liegt der Preis deutlich über unseren durchschnittlichen Übernachtungskosten, doch dieser Spaß ist es uns wert. Zur Belohnung verziehen sich auch noch die Wolken und die …

Golden Bay und Swingbridge

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Um an die Golden Bay, die ihrem Namen mit den herrlichen Stränden und dem sonnigen Wetter alle Ehre macht - obwohl sie ihren Namen des Goldes wegen trägt, welches hier einst zu finden war -, muss man den 790 m hohen Takaka Hill überwinden. Es ist zugleich der einzige Zugang mit dem Auto. Rund 20 km windet sich die enge Serpentinenstraße von Riwaka aus hinauf auf den Gipfel mit dunklen Marmorfelsen und einigen Höhlen, in denen neben tollen Tropfsteinen auch Moa-Gebeine zu finden sind. Anschließend geht es rund 25 km steil bergab ins Tal des Takaka River und in das gleichnamige Städtchen. Die Golden Bay wird im Süden vom Abel Tasman Nationalpark und im Nordwesten vom Kahurangi National Park eingerahmt. Letzterer ist nur per Pedes in einer Mehrtagestour zu durchqueren. Über die Golden Bay haben wir 2015 bereits berichtet, deshalb beschränken wir uns hier auf neue Erlebnisse.



In Pohara finden wir einen schönen Campingplatz am Strand, auf dem wir zwei Nächte verbringen. Mitleidig betrachte…

Happy Prince und weitere Geschichten aus Nelson und Umgebung

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Urlaub vom Urlaub – so können wir die letzten zwei Wochen hier in der Ruby Bay bei Gay und Derek Ball beschreiben. Im kleinen Apartement der beiden haben wir 2015 rund drei Monate verbracht. Christiane hütete im Juli und August 2016 das Haus und die Katze, während Gay und Derek ihren Sohn in England besuchten. Die Gegend, die Nachbarschaft und die Räumlichkeiten sind uns also bestens vertraut, weswegen es sich hier, wie ein zu Hause anfühlt. Wir wissen sofort, wo wir welche Lebensmittel günstig einkaufen, an welchem Strand wir herrlich baden können und welche Orte wir noch einmal aufsuchen wollen.

Nachdem wir Anfang Januar die Fähre in Picton – dem Hafen auf der Südinsel – verlassen haben, fahren wir entlang der kurvigen Küstenstraße durch die herrlichen Marlborough Sounds nach Nelson. Die Sonne strahlt vom Himmel, für neuseeländische Verhältnisse ist es mit 30 Grad ein sehr heißer Tag. In Nelson genießen wir den Blick auf die vorgelagerte Boulder Bank, auf den Hafen und auf den schie…

Tief im Osten, wo die Sonne aufgeht

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Ein frohes neues Jahr senden wir Euch, auf das wir hier am anderen Ende der Welt schon 12 Stunden vor Euch angestoßen haben. Genauer gesagt, saßen wir um Punkt Mitternacht neuseeländischer Zeit in einem Auto. Unsere Wwoofing Gastgeber Mike und Marija fuhren mit uns nach einem köstlichen Dinner zu einem Hügel, von wo aus man den Skytower Aucklands sehen kann. Von dessen Spitze wurde ein Feuerwerk gezündet, welches wir aus 50 km Entfernung zu sehen hofften. Doch wir fuhren zu spät los und kamen erst kurz nach Mitternacht dort an. Und das Feuerwerk sahen wir an einer ganz anderen Stelle😉 Übrigens ist es in Neuseeland absolut verboten, ein privates Feuerwerk zu zünden, was uns sehr gut gefällt! Der Sekt, den wir beigesteuert hatten, entpuppte sich als edler Traubensaft mit Kohlensäure 😂. Gut, dass nach der Rückkehr zum Haus, Marija noch einen richtigen Sekt kalt gestellt hatte.


Am 1. Januar haben wir uns mit den besten gegenseitigen Wünschen von Marija und Mike verabschiedet, um uns au…