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Welcome - Weihnachten - Wwoofing

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Kia Ora, liebe Leserinnen und Leser! Seit einer Woche sind wir nun wieder in Aotearoa, im Land unter der langen weißen Wolke, wie die Maori sagen. Als Willkommensgruß hat Neuseeland seinem Maori-Namen erst einmal vollständig alle Ehre erwiesen und sich in weiße und schwarze Regenwolken gehüllt. Das war zum Akklimatisieren gar nicht so schlecht für uns. Denn seit heute scheint die Sonne von einem strahlend blauen Himmel und lässt uns zum Sonnenschutzfaktor 50 greifen. Die eine Woche ist wie im Flug vergangen, denn obwohl wir bis jetzt gerade mal 50 km nördlich von Auckland gereist sind, haben wir schon viel erlebt. Nach unserer Ankunft am 19. Dezember morgens um 9 Uhr in Auckland, hatten wir uns auf lange Schlangen bei der Pass- und Gepäckkontrolle eingestellt. Gepäckkontrolle bei der Einreise? Ja, in Neuseeland dürfen keine Samen, frischen Lebensmittel und Erde eingeführt werden, um das empfindliche Ökosystem zu schützen (siehe auch diesen Blogbeitrag) . Dass wir zum ersten Mal...

Es geht wieder los...

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Heute in einer Woche (17.12.2018) machen wir, Christiane und Horst, uns mal wieder auf den Weg nach Neuseeland. Als "temporary Kiwis" werden wir dieses Mal zwei Monate dort verbringen, neue Gegenden erkunden und neue Sachen ausprobieren. Während wir bisher immer mit einem PKW über die zwei Inseln gereist sind, kaufen wir uns dieses Mal bei unseren Freunden Doro und Darren von Kiwi Cruise Control einen Sleepervan. Er ermöglicht es uns an Orten zu übernachten, die eine besondere Stimmung auf uns ausüben und in deren Nähe es keine sonstigen Übernachtungsgelegenheiten gibt - was in Neuseeland häufiger passieren kann. Am Ende der zwei Monate kaufen uns Doro und Darren den Sleepervan zu einem zuvor vereinbarten Festpreis wieder zurück, siehe auch diesen Blogbeitrag aus 2014. Was für uns ein ganz neues Erlebnis wird: Wir wwoofen. Wwwas? Mit der Organisation WWOOF - World Wide Opportunities on Organic Farms - hat jeder weltweit die Möglichkeit auf kleinen oder großen Farm...

Vergleichender Rückblick und was jetzt

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Nun sind wir schon drei Wochen wieder in Deutschland, der Kalender füllt sich und das vertraute Leben macht sich breit. Doch was ist jetzt, nach einem halben Jahr Auszeit, in denen wir 19.000 km durch Neuseeland gereist sind und jeweils zweieinhalb Monate an festen Standorten lebten, anders? Was haben wir vom anderen Ende der Welt mitgenommen, was zurückgelassen? Wie fühlt sich Deutschland jetzt für uns an? Unseren Mitmenschen freundlicher begegnen Nicht, dass wir vorher wirklich unfreundlich waren, doch nun haben wir für jeden, der uns begegnet ein Lächeln übrig und einen Gruß auf den Lippen. Ganz so, wie wir es von den Kiwis gelernt haben. Und was passiert dadurch? Unsere Gegenüber begegnen uns ebenfalls freundlicher. Hoffentlich können wir uns dieses Verhalten lange bewahren. Gelassener über Dinge hinwegschauen Der erste Sonntag zuhause, das Wetter ist schön und wir beseitigen im Garten die gröbsten Sturmschäden. Im Naturschutzgebiet hinter unserem Garten hat sich eine Gruppe ...

Die letzten Stationen einer unvergesslichen Zeit

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Am Sonntag, den 22. März ist es soweit, nach 176 Tagen und einem außergewöhnlichen neuseeländischen Sommer treten wir die Rückreise nach Auckland an. Tränenreich verabschieden wir uns von unserer herrlichen Unterkunft in der Ruby Bay und unseren lieben Vermietern, Gay und Derek. Die Fahrt führt uns zunächst nach Picton, von wo wir um 13:15 Uhr die Fähre nach Wellington nehmen. Der Cyclon Pam, der die Südseeinsel Vanuatu ein paar Tage zuvor komplett verwüstete und die Ostküste der neuseeländischen Nordinsel nur streifte, hat sich mittlerweile verzogen und so verspricht die Überfahrt ruhig zu werden. Das Wetter in der Cook Strait ist allerdings herbstlich. Die Wolken hängen tief und es regnet. Auch in Wellington ist es bewölkt. Die Vermieter unseres Hauses in Waikanae Beach, Jeannie und Rocky, die in Wellington wohnen, haben uns an diesem Abend zum Essen und zur Übernachtung in ihrem Haus eingeladen. Zu unserer Überraschung haben sie neben uns auch Andrew und Susa, die wir ...

Weinselig

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Neuseeland hat in den letzten Jahren seine Position als Weinland stark ausgebaut, wenngleich ihr Anteil weniger als ein Prozent der weltweiten Weinmenge ausmacht. 255 Millionen Liter Wein werden hier jährlich produziert, Tendenz steigend. 70% davon gehen ins Ausland, doch die Mengen der kleinen Weingüter verbleiben in der jeweiligen Region und werden dort auch in den Supermärkten angeboten. So konnten wir etwa einen hervorragenden Riesling vom Weingut Ruby Bay – direkt um die Ecke unserer Unterkunft – im kleinen Einkaufsladen in Mapua erstehen und genießen. Einige Gegenden und Weingüter haben mittlerweile auch hochprämierte Weine im Sortiment. Am bekanntesten sind die Weingegenden Waiheke Island, Hawkes Bay, Bay of Plenty, Gisborne und Martinborough auf der Nordinsel sowie Marlborough, Canterbury, Otago und Nelson auf der Südinsel. Wobei einige Gebiete Schwerpunktweine haben, wie beispielsweise Pinot Noir aus Martinborough und Sauvignon Blanc aus Marlborough. Interessanterweise sin...

Die Abschiedsdüne

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Im äußersten Norden der Südinsel, am Ende der Golden Bay erstreckt sich eine rund 30 Kilometer lange schmale Landzunge, die mit Sand von der Meeresströmung genehrt wird: Farewell Spit (Abschiedsnehrung) ist die längste Sanddüne Neuseelands. Sie ist durch die extrem starken Strömungen in der Cook Street entstanden. Die fortwährende Bewegung häuft den bis zu 20 Meter hohen Sand in einer hakenartigen Form an. Da die Landzunge ständig wächst, gehen waghalsige Vorhersagen davon aus, dass sie irgendwann einmal bis zur Nordinsel reicht. Wir werden das wohl nicht mehr erleben. Die Nordseite der Landzunge ist karg und den fortwährenden Strömungen sowie teilweise starken Windböen ausgesetzt, die mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 25 km/h über das Gebiet hinwegfegen. Die der Golden Bay zugewandte Südseite ist geschützter und zu großen Teilen von niedrigwachsenden Pflanzen bedeckt. Der Unterschied zwischen Ebbe und Flut ist hier gewaltig. Bis zu sieben Kilometer zieht sich da...

Wildfoods Festival in Hokitika

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Hier kommt ein ganz aktueller Kurzbericht: Kurz entschlossen sind wir am Freitag nach Hokitika gefahren, um unsere Freunde Chris und Dianne noch einmal zu sehen bevor wir abreisen und am Samstag das legendäre Wildfoods Festival zu besuchen. Also haben wir uns Freitagvormittag nach meinem Pilates-Kurs auf den Weg gemacht. Für die 350 km brauchten wir rund viereinhalb Stunden. Wie fast nicht anders erwartet, war das Wetter an der Westcoast wolkig und regnerisch und die Veranstalter des Festivals unkten schon, dass ihr Event dieses Jahr wohl zum letzten Mal stattfinden würde, da sie nur 3.000 Tickets im Vorverkauf loswurden. Das erfuhren wir von Chris, der mit dem ortsansässigen Rotary-Club ebenfalls involviert war. Wir genossen jedoch erst einmal einen wunderbaren Abend bei einem "Barbie" (BBQ) mit unseren Freunden und weiteren Hausgästen (Freunde aus England und Verwandschaft). Chris und Dianne haben ein B&B der gehobenen Klasse in der Alpine View Road. Wir bekamen mal...