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Begegnungen in Hokitika

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Kurz hinter Westport trifft der State Highway 6 auf die West Coast. Rund 420 km führt er an der wild zerklüfteten Küste, die man jedoch nicht immer sieht, entlang bis nach Haast. Wir wollen in Punakaiki übernachten, wo auch die berühmten Pancake Rocks, über die ich in diesem Beitrag berichte , zu bestaunen sind. Kaum steigen wir aus dem Auto, weht uns der rauhe und kühle Wind der West Coast um die Ohren. Im Vergleich zur Golden Bay, wo wir gerade herkommen, ist das ein Temperatursturz um 10 Grad, der mich sofort in eine lange Hose schlüpfen lässt. Übernachtung im Haus auf Rädern Im Punakaiki Beach Hostel finden wir eine außergewöhnliche Übernachtungsmöglichkeit. Vor dem Hostel steht einer der ersten umgebauten Campervans, gemütlich mit Bad, kleiner Küchenzeile und einem Hochbett mit Blick aufs Meer ausgestattet. Mit 130 NZ$ (umgerechnet ca. 78 Euro) liegt der Preis deutlich über unseren durchschnittlichen Übernachtungskosten, doch dieser Spaß ist es uns wert. Zur Belohnung verzie...

Golden Bay und Swingbridge

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Um an die Golden Bay, die ihrem Namen mit den herrlichen Stränden und dem sonnigen Wetter alle Ehre macht - obwohl sie ihren Namen des Goldes wegen trägt, welches hier einst zu finden war -, muss man den 790 m hohen Takaka Hill überwinden. Es ist zugleich der einzige Zugang mit dem Auto. Rund 20 km windet sich die enge Serpentinenstraße von Riwaka aus hinauf auf den Gipfel mit dunklen Marmorfelsen und einigen Höhlen, in denen neben tollen Tropfsteinen auch Moa-Gebeine zu finden sind. Anschließend geht es rund 25 km steil bergab ins Tal des Takaka River und in das gleichnamige Städtchen. Die Golden Bay wird im Süden vom Abel Tasman Nationalpark und im Nordwesten vom Kahurangi National Park eingerahmt. Letzterer ist nur per Pedes in einer Mehrtagestour zu durchqueren. Über die Golden Bay haben wir 2015 bereits berichtet , deshalb beschränken wir uns hier auf neue Erlebnisse. In Pohara finden wir einen schönen Campingplatz am Strand, auf dem wir zwei Nächte verbringen. Mitleidig bet...

Happy Prince und weitere Geschichten aus Nelson und Umgebung

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Urlaub vom Urlaub – so können wir die letzten zwei Wochen hier in der Ruby Bay bei Gay und Derek Ball beschreiben. Im kleinen Apartement der beiden haben wir 2015 rund drei Monate verbracht. Christiane hütete im Juli und August 2016 das Haus und die Katze, während Gay und Derek ihren Sohn in England besuchten. Die Gegend, die Nachbarschaft und die Räumlichkeiten sind uns also bestens vertraut, weswegen es sich hier, wie ein zu Hause anfühlt. Wir wissen sofort, wo wir welche Lebensmittel günstig einkaufen, an welchem Strand wir herrlich baden können und welche Orte wir noch einmal aufsuchen wollen. Fähre durch den Marlborough Sound Nachdem wir Anfang Januar die Fähre in Picton – dem Hafen auf der Südinsel – verlassen haben, fahren wir entlang der kurvigen Küstenstraße durch die herrlichen Marlborough Sounds nach Nelson. Die Sonne strahlt vom Himmel, für neuseeländische Verhältnisse ist es mit 30 Grad ein sehr heißer Tag. In Nelson genießen wir den Blick auf die vorgelagerte Boul...

Tief im Osten, wo die Sonne aufgeht

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Marija und Mike, unsere Wwoofing Hosts Ein frohes neues Jahr senden wir Euch, auf das wir hier am anderen Ende der Welt schon 12 Stunden vor Euch angestoßen haben. Genauer gesagt, saßen wir um Punkt Mitternacht neuseeländischer Zeit in einem Auto. Unsere Wwoofing Gastgeber Mike und Marija fuhren mit uns nach einem köstlichen Dinner zu einem Hügel, von wo aus man den Skytower Aucklands sehen kann. Von dessen Spitze wurde ein Feuerwerk gezündet, welches wir aus 50 km Entfernung zu sehen hofften. Doch wir fuhren zu spät los und kamen erst kurz nach Mitternacht dort an. Und das Feuerwerk sahen wir an einer ganz anderen Stelle😉 Übrigens ist es in Neuseeland absolut verboten, ein privates Feuerwerk zu zünden, was uns sehr gut gefällt! Der Sekt, den wir beigesteuert hatten, entpuppte sich als edler Traubensaft mit Kohlensäure 😂. Gut, dass nach der Rückkehr zum Haus, Marija noch einen richtigen Sekt kalt gestellt hatte. Am 1. Januar haben wir uns mit den besten gegenseitigen Wünsch...

Welcome - Weihnachten - Wwoofing

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Kia Ora, liebe Leserinnen und Leser! Seit einer Woche sind wir nun wieder in Aotearoa, im Land unter der langen weißen Wolke, wie die Maori sagen. Als Willkommensgruß hat Neuseeland seinem Maori-Namen erst einmal vollständig alle Ehre erwiesen und sich in weiße und schwarze Regenwolken gehüllt. Das war zum Akklimatisieren gar nicht so schlecht für uns. Denn seit heute scheint die Sonne von einem strahlend blauen Himmel und lässt uns zum Sonnenschutzfaktor 50 greifen. Die eine Woche ist wie im Flug vergangen, denn obwohl wir bis jetzt gerade mal 50 km nördlich von Auckland gereist sind, haben wir schon viel erlebt. Nach unserer Ankunft am 19. Dezember morgens um 9 Uhr in Auckland, hatten wir uns auf lange Schlangen bei der Pass- und Gepäckkontrolle eingestellt. Gepäckkontrolle bei der Einreise? Ja, in Neuseeland dürfen keine Samen, frischen Lebensmittel und Erde eingeführt werden, um das empfindliche Ökosystem zu schützen (siehe auch diesen Blogbeitrag) . Dass wir zum ersten Mal...

Es geht wieder los...

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Heute in einer Woche (17.12.2018) machen wir, Christiane und Horst, uns mal wieder auf den Weg nach Neuseeland. Als "temporary Kiwis" werden wir dieses Mal zwei Monate dort verbringen, neue Gegenden erkunden und neue Sachen ausprobieren. Während wir bisher immer mit einem PKW über die zwei Inseln gereist sind, kaufen wir uns dieses Mal bei unseren Freunden Doro und Darren von Kiwi Cruise Control einen Sleepervan. Er ermöglicht es uns an Orten zu übernachten, die eine besondere Stimmung auf uns ausüben und in deren Nähe es keine sonstigen Übernachtungsgelegenheiten gibt - was in Neuseeland häufiger passieren kann. Am Ende der zwei Monate kaufen uns Doro und Darren den Sleepervan zu einem zuvor vereinbarten Festpreis wieder zurück, siehe auch diesen Blogbeitrag aus 2014. Was für uns ein ganz neues Erlebnis wird: Wir wwoofen. Wwwas? Mit der Organisation WWOOF - World Wide Opportunities on Organic Farms - hat jeder weltweit die Möglichkeit auf kleinen oder großen Farm...

Vergleichender Rückblick und was jetzt

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Nun sind wir schon drei Wochen wieder in Deutschland, der Kalender füllt sich und das vertraute Leben macht sich breit. Doch was ist jetzt, nach einem halben Jahr Auszeit, in denen wir 19.000 km durch Neuseeland gereist sind und jeweils zweieinhalb Monate an festen Standorten lebten, anders? Was haben wir vom anderen Ende der Welt mitgenommen, was zurückgelassen? Wie fühlt sich Deutschland jetzt für uns an? Unseren Mitmenschen freundlicher begegnen Nicht, dass wir vorher wirklich unfreundlich waren, doch nun haben wir für jeden, der uns begegnet ein Lächeln übrig und einen Gruß auf den Lippen. Ganz so, wie wir es von den Kiwis gelernt haben. Und was passiert dadurch? Unsere Gegenüber begegnen uns ebenfalls freundlicher. Hoffentlich können wir uns dieses Verhalten lange bewahren. Gelassener über Dinge hinwegschauen Der erste Sonntag zuhause, das Wetter ist schön und wir beseitigen im Garten die gröbsten Sturmschäden. Im Naturschutzgebiet hinter unserem Garten hat sich eine Gruppe ...